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MEIN BRIEF AN ALLE – BEGRÜSSUNG ZUM NEUEN JAHR

10 THESEN ZU BOSSING
31. Oktober 2017
Strategie-Seminar gegen Bossing
5. Januar 2018

Es geht weiter

Ende und Anfang

Jetzt wird‘s aber Zeit!

Hoppla, da ist ja schon wieder ein Neues Jahr angebrochen und somit wird es Zeit für meinen „Rundbrief“.
Rundbrief – wieso?

Die meisten meiner Freunde, Bekannten, Kollegen und Kunden haben bisher von mir ein Mal im Jahr eine längere Nachricht erhalten, in der ich sie über die wesentlichen Neuerungen in meinem Leben informiert habe. Das konnten neue Projekte oder Partnerschaften sein, aber auch wesentliche Erkenntnisse oder tolle Erlebnisse, die mich irgendwie verändert haben und deshalb mitteilenswert waren.

Nun bietet die nicht mehr ganz so neue Kommunikationstechnik allerhand Möglichkeiten, ständig in Kontakt zu bleiben – ob man will oder nicht. Man bekommt also vieles aus dem Leben der Anderen mitgeteilt, was für diese zwar wichtig, für andere aber uninteressant ist.
Und weil ich ziemlich anspruchsvoll bin, leiste ich mir den Luxus
– nicht ständig erreichbar zu sein
– nicht auf jede Mitteilung zu reagieren
– meine Informationen zu filtern und zu ranken
– das Nützliche, Positive und Hilfreiche zu bevorzugen und
– den „Höhepunkten“ und Inspirationen besondere Aufmerksamkeit zu widmen.

Und ganz selbstverständlich akzeptiere ich diesen Luxus auch bei allen meinen Kontakten.
Deshalb versende ich keine einzelnen Mails mehr, die eventuell stören oder uninteressant sein könnten. Sondern ich nutze meinen Newsletter, den jeder abonnieren oder abbestellen kann. Wer also an meinen Nachrichten nicht interessiert ist, kann mir das jederzeit mitteilen – ich werde den Wunsch respektieren und mich dann nur noch nach Aufforderung melden. Denn so wertvoll mir jeder einzelne meiner Kontakte ist, so wenig möchte ich Aufmerksamkeit und Zuwendung beanspruchen für etwas, was mein Gegenüber nicht bereichert.

Also: Weiterlesen oder nicht – jetzt oder später – möge jeder selbstverständlich für sich selbst entscheiden. Aber ablehnen, ignorieren oder vernichten kann man ja nur Informationen, die zur Verfügung stehen. Deshalb also ein Rundbrief als Informations-Angebot über die entscheidenden Entwicklungen, die es für mich im Jahr 2017gegeben hat und die 2018 zu erwarten sind.

Und: Danke für die Aufmerksamkeit bis hierher und für alles, was jetzt folgt.

Zunächst das Private:

Ich bin jetzt 65 Jahre alt/jung/reif – kalendarisch im Rentenalter und das fühlt sich ziemlich komisch an. Es hat so überhaupt keinen Einfluss auf meinen Alltag. Ich weiß nicht genau, was ich erwartet habe. Vielleicht hat mich die Aufmerksamkeit des Finanzamtes, der Rentenversicherung und der Krankenkasse überhaupt nur wachsam gemacht, sonst hätte ich dieses Alter eventuell gar nicht so spannend gefunden?
Jedenfalls bin ich weder in Senioren- Kundengruppen noch in dementsprechende Hilfswerke eingetreten. Und das lässt sich auch ganz einfach erklären: Ich habe keinen Bedarf! Meine Familie und meine Freunde haben ihre Einstellung mir gegenüber nicht verändert, sie haben diesen besonderen „Übergang“ ebenso wenig bemerkt wie ich selbst. Vielleicht liegt es daran, dass ich seit 1993 selbständig bin und für mich das Rentenalter nie mit dem Ende der Berufstätigkeit gleichbedeutend war und ist. Da ich meinen Traumjob lebe, habe ich auch gar keinen Grund, aufzuhören. Es stimmt einfach für mich: man ist so jung, wie man sich fühlt!

Jetzt also auch gleich das Berufliche:

Ich habe beständige Freude an meiner Arbeit! Immer wieder mal werde ich gefragt, wie lange ich denn noch „muss“? Meist lache ich dann etwas verlegen, weil ich diese Frage nicht wirklich verstehe. Ich muss nämlich gar nicht. Die Menschen kommen zu mir mit ihren vielfältigen großen oder kleinen Problemen und ich kann selbst entscheiden, wie ich damit umgehe. Das ist eine beglückende Freiheit: Auszuwählen, welche Themen ich aufgreife, welche Hilfen ich anbiete, mit wem ich zusammen arbeiten möchte.
Dabei hat sich in diesem Jahr herausgestellt, dass mein Lieblingsthema (der Umgang mit der Macht des Einzelnen) eine neue Facette bekommen hat: Immer häufiger hatten meine Kunden und auch meine Freunde und Bekannten Probleme mit ihren Vorgesetzten – oft deshalb, weil diese gar nicht greifbar waren. Noch häufiger aber, weil ihre Führungskräfte sich als Karrierebremse entpuppten. Eine neue Form gestörter Beziehungen? Bossing als Mobbing von oben oder nur Verlassenheitsgefühle wegen der zunehmenden räumlichen und zeitlichen Distanz, die durch die Digitalisierung vieler Prozesse entsteht?
Das fand ich und finde ich immer noch sehr spannend.

Natürlich hat jeder gemerkt, dass die Arbeitswelt sich in allen Bereichen rasant verändert. Aber unsere Erwartungen an das, was die „Verantwortlichen“ können und tun sollten, verändern sich scheinbar viel langsamer. Enttäuschung, Frustration, psychische Belastung und sogar Karrierecrashes sind leider eine ziemlich häufige Folge vermeintlicher oder echter Führungsfehler. Und das ist für alle Beteiligten schmerzhaft.
Ich habe deshalb beschlossen, mich auf genau diesen Problembereich ganz stark zu fokussieren und als Chef-Beziehungs-Coach für bessere Entfaltungsmöglichkeiten zur Verfügung zu stehen. Ich will dazu beitragen, dass die richtigen Menschen auf die richtigen Chefposten gelangen.
Meine besten Projekte und Erfolge in 2017 sind demzufolge „Anti-Bossing-“ und „Führung neu-“Workshops, Seminare und Coachingprozesse gewesen. Und das werde ich in 2018 fortsetzen.
Da sind schon jetzt ganz interessante Projekte in Vorbereitung.
Unter anderem gibt es 2018 einen Premium-Kurs für Führungskräfte, in dem es um agiles Führen (Rollenwechsel in Teamverantwortung) und bestimmte Coachingtechniken geht. Einzelheiten dazu finden sich hier. Wer mehr wissen möchte: ich stehe gern für Auskünfte bereit und freue mich über jede Frage hierzu.
Mein Face-to-Face Coaching biete ich natürlich weiter an, denn das ist der wirksamste und individuellste Weg, konkrete Probleme nachhaltig zu lösen. Und natürlich ist das für jeden, der seine eigene Entfaltung im Blick hat, auch die beste Möglichkeit für eine selbstbestimmte Entwicklung.

Und nun noch etwas über meine ganz besonderen Höhepunkte 2017:

2017 hatte ich Besuch von meinem langjährigen Freund und Studienkollegen Dr. Gerardo Ojeda-Ebert aus Seattle, Panama, Chile und Warschau – er hat mit seiner großen internationalen Familie tatsächlich drei oder sogar mehr Standorte. Dr. Ojeda-Ebert ist wie ich auch Philosoph, Soziologe, Hypnose-Coach und außerdem auch Schauspieler. Sein zentrales Thema ist „das Leben bewältigen“. Wir haben Pläne geschmiedet, unsere internationale Zusammenarbeit zu intensivieren. Ich freue mich sehr darauf, schon bald neue gemeinsame Projekte in Angriff zu nehmen. Wer dazu Genaueres wissen möchte, fragt mich am besten per Email.

Im August war ich eine Woche in Barcelona beim EMAG – dem Europäischen Jahrestreffen von Mensa. Das war 11 Tage, bevor ein Attentäter mit seinem Lieferwagen auf dem Boulevard La Rambla 14 Menschen tötete und über 100 Verletzte hinterließ. Und es war nur 2 Monate vor dem Referendum über die Unabhängigkeit Kataloniens von Spanien, dessen Ergebnisse Europa – und damit auch die Europäischen Mensas noch lange beschäftigen werden. Denn in unserem internationalen Verband ist es gemeinsames Ziel, die Welt ein bisschen besser zu machen durch die Förderung von Intelligenz. Und wieder einmal war der Kontrast zwischen freundschaftlichem, friedlichem Austausch auf hohem intellektuellen Niveau in Workshops oder Diskussionen und dem Einsatz von Intelligenz für Feindschaft und menschenverachtende Gewalt besonders schmerzhaft. Leider kann niemand behaupten, dass Attentäter und Scharfmacher einfach nur dumm sind. Denn das wäre zu einfach und vor allem auch einfach zu bekämpfen. Bildung allein reicht eben nicht, um Schlimmes zu verhindern. Und obwohl ich einerseits bis heute sehr gerne an die herzlichen Begegnungen mit vielen Mensa-Freunden in Barcelona beim EMAG 2017 zurückdenke, bestärken mich die schrecklichen Ereignisse danach, mein Thema vom Umgang mit der Macht weiter zu verfolgen. Denn ich bin überzeugt: Der Andere hat immer genau so viel Macht, wie wir ihm geben! Deshalb bleibe ich dabei, jedem meiner Gesprächspartner, Freunde, Bekannten, Kunden die eigene Macht und die damit verbundene Verantwortung bewusst zu machen. Denn das ist die wahre Freiheit – das Gute, was in jedem von uns vorhanden ist, zu entfalten. (Puh, zu philosophisch? O.K. wenden wir uns der Zukunft zu).

Was kommt 2018 auf uns zu?

Der Start ist besonders anspruchsvoll: meine Website bekommt ein neues Design. Das ist bestimmt nicht von Anfang an perfekt und ich freue mich über jedes Feedback mit Kritik oder Verbesserungsvorschlägen (Lob geht auch). Da ich nun wirklich kein natural born digital hero bin, werde ich dabei tatkräftig von Freunden unterstützt, die mir auch schon bisher immer treu zur Seite gestanden haben. Danke Anja, Dorothea, Franz, Wiebke, Andreas und alle Ungenannten – ich hätte ohne Euch nicht so sichtbar werden können. Und Danke, dass Ihr weiter an meiner Seite seid!

Außerdem setze ich meine Weiterbildung als Hypnose-Coach fort. Da ja alles, was wir denken, fühlen und tun irgendwie immer durch unser Hirn geht, ist das besonders hilfreich: Mit Hypnose können wir neben unserem rationalen Bewusstsein auch noch unser Unbewusstes nutzen, um uns selbstbestimmt zu entfalten. Die inneren Kämpfe, Zweifel und Bremsen lassen sich so leichter auflösen. Und wir gewinnen Energie für die wichtigen Dinge, die wir wirklich in unserem Leben haben wollen. Metaphern sind dabei ein wichtiges Element. Und ich werde trainieren, diese noch wirkungsvoller einzusetzen.

Der schon erwähnte Premium-Kurs „Agil erfolgreich“ für Führungskräfte startet auch gleich zu Jahresbeginn. Wer schnell ist, kann noch an einer der Informationsveranstaltungen teilnehmen. Informationen gibt es aber auch unabhängig davon und es lohnt sich! 19 Tage Intensiv-Coaching in einer sehr kleinen Gruppe plus Know-How-Transfer, das sollte sich keine Führungskraft entgehen lassen. Es ist die beste Investition als Vorbereitung auf die Zukunft des Führens.

Vom 12. bis 14. April 2018 werde ich in Aachen sein. Es gibt dort einen Vortrag von mir zum Thema „Erfolgreich gegen Bossing“, der sich besonders dann lohnt, wenn mal wieder der eigene Chef die schlimmste Karrierebremse ist. Sobald die Einzelheiten geklärt sind und eine online-Anmeldung möglich ist, werde ich das auf meiner Website sichtbar machen.

Im Frühsommer werde ich vom 11. bis 16. Juni in Warnemünde sein. Für diese Zeit gibt es noch freie Coaching- Termine. Es lohnt sich also, schon jetzt mal in den Kalender zu schauen und sich einen der Plätze zu sichern. Bitte bei Interesse zunächst Kontakt mit mir aufnehmen, da hier einiges zu koordinieren ist.

Für die zweite Jahreshälfte plane ich, mein Strategie-Seminar „Gegen Bossing“ in Süddeutschland, voraussichtlich in der Nähe von Stuttgart, anzubieten. Aber das ist noch nicht konkret genug, um auch dafür schon Plätze zu buchen. Nähere Informationen gibt es aber, sobald Klarheit herrscht, auf meiner Website, im nächsten Newsletter oder auf Wunsch per Email direkt an jeden Interessenten.

Gute Wünsche für alle

Nun bleibt mir nur noch, allen meinen treuen Lesern für ihre Geduld und ihr Interesse zu danken.
Ich wünsche uns allen für 2018 und darüber hinaus viel gegenseitige Inspiration, freundschaftlichen Austausch und gelingende Kooperation. Und natürlich soll der Start in das neue Jahr auch begleitet sein von besten Wünschen für Erfolg, Gesundheit, Freude und vor allem: selbstbestimmte Entfaltung!

Ich wünsche also für jeden

Alles Gute

Karin Rasmussen

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